1. Willkommen auf WildStarOnline.de!


    Also, nicht lange überlegen und schnell und einfach kostenlos registrieren und viele weitere Features wie unseren DevTracker, Chat und vieles mehr entdecken!

Bezahlmodell

Dieses Thema im Forum "Allgemeines" wurde erstellt von Redaro, 23. Mai 2013.

Bezahlmodell

Dieses Thema im Forum "Allgemeines" wurde erstellt von Redaro, 23. Mai 2013.

  1.  
    Runon
    Offline

    Runon Datacube-Sammler

    Beiträge:
    81
    Zustimmungen:
    14


    Deswegen ist ja ein Hybridmodell auch eine relativ gute Idee. Aber um das ging es mir gar nicht, sondern darum, dass WENN Abomodell, es für die allermeisten keinen Unterschied macht ob sie nun 13€ oder 5€ zahlen. Für die Entwickler hingegen schon.
    Und ja, ich erwarte mir auch ein Spiel, das es wert ist monatlich zu zahlen. Ist es diesen Betrag nicht wert, würde ich es auch nicht für lau zocken.
  2.  
    Othias
    Offline

    Othias Datacube-Sammler

    Beiträge:
    233
    Zustimmungen:
    22
    Und du machst also deren Buchhaltung um das beurteilen zu können? Höchst interessant.;)
    Nur warum sollte ein "Prestigeobjekt" mit soviel aufwand betrieben werden? Wer hätte da einen Nutzen von? Richtig! Niemand. Also GW2 existiert auch als Investitionsprodukt, die wollen damit ganz offensichtlich auch Geld machen, nur eben mit einem anderen Marktmodell. Und das tun sie wohl ganz offensichtlich, sonst wären die Server wohl längst dicht. Im Gegenteil: Die entwickeln fleißig an ihrer ersten Erweiterung. Denn das ist immerhin noch Marktwirtschaft und kein Sozialismus.


    Ja, das ist das Allgemeinplätzchen was vor jedem Release zu einem jedem MMO verteilt wird. Doch etwas derartiges zu behaupten und dem auch tatsächlich gerecht werden, das ist wieder eine andere Frage. Rift hat das sehr lange erfolgreich durchgehalten, bis jetzt. Und für SWTOR war dieser Anspruch schon zu Release einer der vielen Sargnägel. Wenn Carbine nicht ein Großteil der Einnahmen wieder in das Spiel reinvestiert, werden auch die das nicht packen. Ich kann das "Mimimi Content! Mimimi" schon jetzt lesen... dabei existiert noch nichtmal ein offizielles Forum.


    Genau das sagte ich bereits. Die Entwickler wurden ihren eigenen Ansprüchen nicht gerecht und kamen nicht schnell genug damit hinterher den Content zu erweitern, so dass es die 13€ im Monat überhaupt erst wieder wert wird. Dementsprechend ging das "Mimimi" in den Foren los und die Abos gingen zurück. Solange bis das Abomodell gegen ein (grottenschlechtes) F2P abgelöst wurde. Dein Einwand widerspricht also meiner These nicht. ;)


    Auch das ist korrekt. Ich bezahle z.B. einen Handwerker dafür, dass er mir das Bad neu fliest und eine neue Toilette einbaut. Ich bezahle ihn für die Montage und die Arbeitsstunden, sowie das Material. Was ich ihm nicht bezahle ist eine monatliche Pauschale, dass ich mein neues Klo benutze, unabhängig davon wie oft ich auf dem Pott sitze... denn das mache ich bereits an die Stadtwerke und nennt sich "Abwasser" (und denen ist es egal wie oft ich auf dem Pott sitze...)
    Übertragen auf MMOs: Ich bezahle bereits für den Internetzugang, ich kaufe das Spiel und soll dann noch eine monatliche Pauschale für die benutzung dieses Spiels löhnen? Dann muss es das schon verdammt Wert sein. Und die meisten Spiele (inklusive der Primus) sind es auf dauer nicht wert diese Pauschale zu entrichten.
    Da finde ich ein B2P-System deutlich nachhaltiger. Ich kaufe es, meinetwegen zu einem höheren Kaufpreis als ein Singelplayer-Game und kann es zocken wann ich lust habe. Und wenn ich eine Contenterweiterung haben will warte ich gefälligst bis die Entwickler mir die Erweiterung für ihr Produkt auf den Markt geben, das kaufe ich dann auch gerne, wenn mich das Spiel überzeugt hat.
  3.  
    Soromi
    Offline

    Soromi WildStarOnline.de Team

    Beiträge:
    1.627
    Zustimmungen:
    245
    Gilde:
    Veliks Traum

    Du zahlst für Server, Kundendienst, Patches. Möchtest du jeden neuen Dungeon bezahlen, der mit "kostenlosen" Patches kommt? Ich nicht, ich freue mich so darüber und möchte nicht sehen...Jetzt Dungeon XY, Zugang für nur 5 Euro im Shop! Und wenn ihr den Loot daraus tragen wollt, 5 weitere Euro. Und für nur nochmal 5 Euro gibts dieses schöne neue Mount.
    Möchtest du eine Woche lang warten, bis der Support dir antwortet, wenn dein Charakter irgendwo feststeckt und du nicht wie in einem Singleplayerspiel einfach neu laden kannst?
    Möchtest du auf Servern spielen, welche es irgendwann nicht aushalten, wenn an einem Eventwochenende viele Leute da sind und darum die hälfte deiner Freunde auf Überlaufservern stecken, und du dich immer wieder suchen musst?

    Wenn du keine 13 Euro im Monat für dein Hobby übrig hast, frage ich mich, was dir dieses Hobby wert ist. Ich stelle mich auch nicht im Sportverein hin und sage, das ich den Monatsbeitrag als sinnlos empfinde, wenn ich aufgrund von zeit nur einmal im Monat hingehen konnte. Immerhin nutze ich ihr angebot ja nicht...
  4.  
    Silram
    Offline

    Silram WildStarOnline.de Team

    Beiträge:
    940
    Zustimmungen:
    136
    @Othias:
    Nur spielst du dein MMO auf deren Servern oder?
    Bekommst neuen Content von denen? Die GMs helfen dir?

    Alles Dienstleistungen, welche du von Ihnen bekommst.

    Deswegen ist der vergleich unpassend,
  5.  
    Othias
    Offline

    Othias Datacube-Sammler

    Beiträge:
    233
    Zustimmungen:
    22
    Du hast meine vorherigen Beiträge, insbesondere die Analyse von P2P und B2P offenbar nicht gelesen. Sei es drum, der Threat ist halt auch schon recht lang. Wenn du es gelesen hättest, dann wüsstest du meine Antwort darauf.

    Aber nagut. Fangen wir vorne an:

    ich verweise dazu auf meinen Vergleich zum B2P. Server zu unterhalten kostet nicht die Welt. Auch wenn Entwickler einem das gerne glauben machen wollen. Mit einem vernünftigen Ingame-Shop (reine Kosmetik) sind die laufenden Serverkosten locker drinne (siehe GW2). Patches sind keine Erweiterungen, sondern das entfernen von Bugs, Hacks und anderen Fehlern, die von den Entwicklern nicht vorgesehen waren. Auch Singelplayer-Games sind häufig auf das Entwickeln von Patches angewiesen. Einige Entwickler haben da mehr Probleme als andere... ein Grund mehr als B2P keine Unfertige Ware zu verkaufen.


    Zum F2P äußere ich mich nicht, weil es für mich nicht Thema war. Ich war immernoch beim B2P. Und ein echtes B2P bündelt seine Content-Erweiterungen i.d.R. in einem vollständigen Addon. Da sind dann auch alle Dungeons inklusive Loot drinn. Wie in der guten alten Juniortüte das Spielzeug, nur, dass es nicht aus Plastik ist und nicht sofort kaputt geht. (y)

    Darauf ein "/stuck" und das Problem ist gelöst.
    Ein umfangreicher Support ist nur dann notwendig, wenn das Sicherheitssystem nachlässig ist. Wie z.B. bei WoW, nach der Umstellung ihrer Accounts auf das Battle.net-System. Hierzu ein Zitat vom Bruder Skriptor:

    "Ein Account im Battle.net ist wie eine unbewachte Festung mit offenen Toren!"
    Wenn bei einem B2P Spiel in jeder Box bspw. bereits ein Token oder ein vergleichbares Sicherungssystem mitgeliefert wird, dann ist ein umfangreicherer Support nur im Bereich der Technik wirklich notwendig. Und da hält sich der Andrang in Grenzen, sofern das Spiel halbwegs Bugfrei ist. Man muss sich bei B2P halt wesendlich mehr Gedanken machen und kann kein unfertiges Produkt auf den Markt werfen, was darüber hinaus auch noch riesige Lücken in der Accountsicherheit hat.


    Nein, möchte ich nicht. Aber gute Betreiber werden für spezielle Events daran gedacht haben ihre Serverkapazitäten auszubauen, sonst machen Events halt auch keinen Sinn. ;)
    Und meine Freunde dann in eine Gruppe einzuladen und Rechtsklick auf den Button "zur Instanz wechseln", das bekomme ich grade noch hin.


    Du merkst das schon. Ich halte B2P nachwievor für das nachhaltigere System. Wir werden sehen was sich W* unter ihrem Hybridmodell vorstellt. Aber es würde mich auch nicht wundern wenn in einem Jahr, also nach release, sich wieder alle schämen, dass sie sich auf W* gefreut haben. Dann sehen wir uns in einem anderen Forum vor einem anderen Releasetitel wieder und führen dieselben sinnfreien Diskussionen.

    "The same procedure as last year, Miss Soromi?"
    :D
  6.  
    Soromi
    Offline

    Soromi WildStarOnline.de Team

    Beiträge:
    1.627
    Zustimmungen:
    245
    Gilde:
    Veliks Traum

    Patches in MMOs enthalten auch immer neue Gebiete, Instanzen, gar neue Raids. Patches in Singleplayerspielen dienen meist der Fehlerbehebung.
    Am Beispiel GW2 sehe ich, das der Itemshop eventuell die Server finanziert...dafür sehe ich auch ein schreckliches Endgame, lange Wartezeiten auf neuerungen und enttäuschte Spieler. Nicht das optimum.

    Ich möchte aber nicht immer 1-2 Jahre warten, bevor ich nochmal zu McDonalds gehe, sondern möchte im Progress auch immer ein weiteres Ziel haben. Der B2P Primus bietet mir das nicht.

    Wenn ein /stuck nur auch verbuggte Bosse, kein Loot oder andere Bugs beheben könnte. Ich möchte nicht eine Raid-ID verschwenden, nur weil eine Tür nicht aufging, die aufgehen sollte. Kann in einem MMO passieren, ist nicht schlimm, wenn der GM 20min später da ist und sogar entschädigung gibt (ja, auch das gabs in WoW)

    Dafür sehe ich in GW2 aber kein fertiges Produkt. Ein Endgamegebiet, das nur voller Zombies ist, 3 Events die du stumpf ablaufen darfst, da der Tempel von Grenth MONATELANG verbuggt war? Spannung pur, was man schon nach 2 Wochen gemerkt hat, das man leute nicht mit Karmafarmen an der leine halten kann, besonders wenn RvR mit stundenlangen wartezeiten lockt.


    "Ein guter Betreiber"? Dann gibts die nicht.



    Mr. ;) B2P ist insofern nachhaltig, das man sagen kann: yay, wir haben 200.000 Spieler online atm. Ist ne schöne Zahl, ich hab aber lieber 50.000 Spieler, die dauernd aktiv sind und auch regelmäßig zahlen :p
  7.  
    Othias
    Offline

    Othias Datacube-Sammler

    Beiträge:
    233
    Zustimmungen:
    22
    In einem P2P, Soromi. Pay to Play, weil das da die Spieler erwarten für ihre 13€ im Monat. In einem Buy to Play haben es die Spieler bereits gekauft und haben deshalb keine Lobby um neuen Content zu fordern. Die müssen da halt warten bis ein neues Addon rauskommt. Ganz einfach Sache.

    Gut, dass eine Community sich nicht nach ausschließlich nach deinem Geschmack zu richten hat. Denen geht das also so ziemlich am Allerwertesten vorbei ob Spieler XY, warum auch immer, enttäuscht ist. Er hätte es ja nicht kaufen brauchen, wenn ihm das Spiel nicht zusagt.

    Dann musst du halt weiter WoW spielen, oder ein anderes MMO, dass noch auf P2P läuft. Da wird es ja bestimmt noch einige geben... Asien ist groß.

    Tja, dann ist das ein Bug und die Entwickler sollten dazu einen Patch rausbringen. Siehe oben!
    Ein verbuggtes Game kann man sich im B2P halt einfach nicht leisten, also sollte man als Entwickler vorher gut Testen und Augen auf beim Eierkauf.

    Tja, dann gefällt dir das Game halt nicht. Schade, gekauft hast du es trotzdem und du kannst es zocken falls du dochmal wieder Bock hast (und die Bugs behoben sind). Jetzt stell dir mal vor du hättest dazu jetzt noch zwei Monate brav deine 13€ gezahlt, nur um das Selbe festzustellen. (*hust* SWTOR *hust*).

    ;)Man muss ja vom "Ideal" ausgehen. Oder zumindest vom gesunden Menschenverstand.

    ja, in "World of Soromi" wäre das warscheinlich so. Aber anderen Spielen liegt warscheinlich auch ein anderes Geschäftsmodell vor. Aber ich würde dir bei der Entwicklung eines eigenen MMOs auch viel Glück wünschen. ;)
  8.  
    Soromi
    Offline

    Soromi WildStarOnline.de Team

    Beiträge:
    1.627
    Zustimmungen:
    245
    Gilde:
    Veliks Traum

    Das ist das gleiche Risiko als würde ich in einen Film gehen ohne vorher Freunde/Kritiken zu fragen. Das gehört halt dazu. Ich habe auch TERA gespielt, 13 Euro im Monat bezahlt und am Ende hats mir nicht gefallen. Kann man damit leben. Und trotzdem bringt mich auf F2P nichtmehr dazu, es anzufassen. Egal ob ich es kostenlos spielen kann oder nicht, da, wie schon gesagt, ein Spiel nicht am Bezahlsystem, sondern an den Inhalten scheitert.

    Und man kann, denke ich, immer noch davon ausgehen, das Spiele, die Freemium oder P2P sind, einen besser Patchstandard haben, ein größeres Team etc. Ausnahmen bestätigen die Regel (STO), aber auch die sind am falschen Team gescheitert, welche das Spiel in der P2P Phase komplett in den Boden gesetzt haben.

    Ich weiß zwar nicht, was "WoS" sein soll, aber auch dort würde ich eine aktive Spielergemeinschaft einem großen Leichenberg vorziehen, ja.
  9.  
    Uncle_Sparrow
    Offline

    Uncle_Sparrow Abgewatschter

    Beiträge:
    148
    Zustimmungen:
    84
    Gilde:
    Verba Magistri
    Soromi hat schon Recht mit dem Prestigeobjekt, ich geb dir ein paar Charts aus den Jahresberichten '11 und '12 von NCSoft (Achtung, Angaben in Millionen koreanischen Won, Aber es geht ja nur um die Anteiligkeit erstmal):

    A. Vergleich 2010 und 2011 (total)

    1. GW -> 1% (2%) vom Gesamtumsatz (in USD: 2010 + 2011 zusammen: gut 18 Mio. USD... -> Prestige!!​

    2. Auch interessant: Aion vor und nach Umstellungen auf F2P (Q1 2012)​
    Vorher (2011) = gut 197 Mio. USD...​
    yoysalesgnc1011.JPG

    B. Vergleich 2011 und 2012 (total)

    1. Aion nach Umstellung auf F2P (Q1 2012):​
    Aion 2012 total: knapp 125 Mio. USD -> im Vergleich zum P2P-Vorjahr: ~ -72 Mio USD (~ -36%)​

    2. Durch die ganzen Box-Verkäufe ab Q3 2012 steht GW2 natürlich noch(!) gut da:​

    yoysalesgnc.JPG

    C. Dann zu dem Teil, zu dem Soromi sagte NCSoft schreibt schwarze Zahlen, weil sie auch über andere Produkte Geld reinholen:

    Völlig korrekt: Wie man hieraus ableiten kann, sind die NCSoft-Produkte alle zusammen lebensfähig, und zwar so eben (OK ist untertrieben, am Jahresende steht eine gute Schwatze Zahl als Jahresüberschuss da):

    Ein Quartal sogar komplett rot (Q2 2012, wahrscheinlich Marketingkosten GW2), dann kommen die fetten Monate wo die GW2-Boxen über die Theke gingen und dann geht der Trend wieder nach unten.
    1q121q13nc.JPG
    Quelle: http://www.ncsoft.net/global/ir/earnings.aspx
    Umrechnungskurs für Beispiele oben immer: 1132,15 KRW/USD, d.h. ältere Ergebnisse etwas verfälscht

    D. Vergleiche dazu Modell Blizzard (ACHTUNG, ich mogel etwas, nicht drauf festnageln!):

    2011 (Einheiten = Mio USD)
    activblizz2012subs.JPG
    online subscribtions bestehend aus:
    disc.JPG wobei der Anteil der CoD Elite Memberships zu vernachlässigen sein dürfte.

    E. Vorsicht, jetzt kommt die sehr schwammige Aussage (zur Erleichterung):
    Annahme: Wenn Blizzard mit WoW 29% des Nettoumsatzes von activion-blizzard ausmacht, dann auch 29% vom Jahresüberschuss:

    yoyactblizz.JPG -> 29% * 1,09 Mrd USD = 316.100.000* USD Jahresüberschuss! Edit: falsche Zeile markiert, Vergleichsjahr ist 2011
    Vgl. NCSoft Jahresüberschuss 2011 mit allen Produkten: 105.829.883 USD (Wechselkurs 29.05.2013)

    *müsste sogar wesentlich höher liegen, da Großteil der Aufw. nicht Blizzard betrifft.

    Quelle: http://investor.activision.com/annuals.cfm, http://www.wallstreet-online.de/aktien/activision-blizzard-aktie/bilanz


    Jetzt habe ich keine Lust mehr.

    Edit: Die Charts bitte mit Vorsicht interpretieren, die Aussagekraft ist ohne den restlichen JA daneben sehr eingeschränkt.
    Eardilix, Murphys_Law, Thee und 2 anderen gefällt dies.
  10.  
    Runon
    Offline

    Runon Datacube-Sammler

    Beiträge:
    81
    Zustimmungen:
    14


    Na servas, möchtest du wirklich so ein MMO spielen? Davon abgesehen laufen dir in der Zeit die Spieler davon, selbst wenn sie kein Abo haben. Und Spieler, die nicht spielen, werden auch keine Glitzerglitzer-Mounts im Shops kaufen, ergo Null Einnahmen. Lobby hin oder her.
    Soromi gefällt dies.
  11.  
    Othias
    Offline

    Othias Datacube-Sammler

    Beiträge:
    233
    Zustimmungen:
    22
    @Uncle_Sparrow
    Erstmal danke für die umfangreiche, wenn auch etwas sinnfreie Analyse. Aber die Info, dass Blizzard das dreifache an Überschuss hat ist jetzt nicht wirklich verwunderlich. Und ich habe auch nie in Abrede gestellt, dass P2P einem B2P-Modell im Umsatz deutlich überlegen ist. (Das steht auch in meiner Analyse). Aber um den reinen Umsatz ging es mir auch nicht. Es ging um die Nachhaltigkeit und langfristige Überlebensfähigkeit eines MMORPGs unter Blizzard, als Hegemon im P2P-Geschäft. Aber da ihr das alles sowiso nicht lesen wollt, und ich es nicht noch ein 4tes oder 5tes mal schreiben werde, belasse ich es dabei und euch belasse ich auch in euren Illusionen. Ich kann verstehen, dass ihr euch darin nicht länger durch unnötige Bezüge zur Realität stören lassen wollt. ;)
  12.  
    Soromi
    Offline

    Soromi WildStarOnline.de Team

    Beiträge:
    1.627
    Zustimmungen:
    245
    Gilde:
    Veliks Traum

    Stimmt, man merkt ja das es einem fast gegen den Strich läuft, wenn man mit Zahlen belegt bekommt, das manch B2P Produkt tatsächlich nur als Prestigeobjekt gehalten wird. Und wer noch fragt, was es bringt "Prestige" zu haben, der versteht das Prinzip Werbung und "Good Guy" nicht.
    Sparrows Analyse als "sinnfrei" zu bezeichnen ist ja schon fast eine Scheuklappe, welche die Sonne verdunkeln kann.
    Was viele hier auch nur sagen wollen...Umsatz steht in direktem Verhältnis zur Qualität. Und guter Umsatz sorgt für gute Zwischen-Addon-Inhalts-Patches, die die Spieler bei der stange halten und sie gerne 13 euro bezahlen.

    Wenn du aber ein gutes Spiel für 50 Euro möchtest, das du immer spielen kannst, wann immer du möchtest....Skyrim und Co warten. Ein MMO ist es aber sicher nicht. Ein MMO lebt von ständiger Entwicklung, und davon sieht man in B2P spielen nichts. Die entwickeln sich in laaaangwierigen Schüben. Und das hält nunmal "Progress"spieler nicht, und die möchte Carbine ansprechen.
    B2P: Yay für Casualspiele (das ist nicht abwertend gemeint), P2P/Freemium/wasweißich: Spiele mit Entwicklung und sehr aktiven Spielern
    Eardilix und Uncle_Sparrow gefällt dies.
  13.  
    Uncle_Sparrow
    Offline

    Uncle_Sparrow Abgewatschter

    Beiträge:
    148
    Zustimmungen:
    84
    Gilde:
    Verba Magistri
    @Othias
    Du scheinst meine Beiträge ja genauso wenig zu lesen. Sonst hättest du zum Beispiel gesehen, dass B2P überhaupt gar nichts mit Nachhaltigkeit und langfristiger Überlebensfähigkeit gemeint hat, auch nicht unter deinem P2P-Hegemonen Blizzard.
  14.  
    Zayre
    Offline

    Zayre WildStarOnline.de Team

    Beiträge:
    518
    Zustimmungen:
    58
    Gilde:
    Veliks Traum
    Ich lese bei othias, dass er sich gern sachen rauspickt, den rest ignoriert und sich bei anderen über "das habt ihr gar nicht gelesen" beschwert. Uncle_sparrow bringt wesentlich echtere analysen als all die "gw2 funktioniert allein vom shop..."-behauptungen

    Wenn du b2p bei guildwars so toll findest, warum spielst du es denn nicht weiter?
    es bringt hier keinem was sich anzufeinden, wir alle wollen ein schönes spiel, und als mmoler GEMEINSAM spielen. Ein b2p sorgt einfach dafür, dass leute eben nur mal so reinschnuppern, weil sies ja gekauft haben und es nichts kostet, und p2p bewirkt dass leute eben auch ihre bezahlte zeit ausnutzen wollen und viel aktiver sind.

    ich denke nicht dass sich die leute, die ein abo befürworten, allesamt hinstellen und rufen "wir bezahlen xx€ und verlangen dafür content" sondern, dass sie das spiel als fortwährende arbeit der entwickler und instandhalter würdigen und eben bereit sind für ein gutes produkt zu zahlen
  15.  
    Othias
    Offline

    Othias Datacube-Sammler

    Beiträge:
    233
    Zustimmungen:
    22
    *sich kaputtlach*
    Ja genau Zayre! Die P2P-Spieler sind alle eine große Glückliche Familie, denen nichts als das Wohlergehen der Tapferen Entwicklergemeinde am Herzen liegt. Ich sehe sie quasi vor mir wie sie sich um ein Lagerfeuerchen versammeln und gemeinsam "Kumbaya" singen.

    Und das mit dem Shop war keine Behauptung, sondern eine Tatsache. Sogar Soromi hat dem nicht widersprochen (was quasi einem Ritterschlag gleichkommt in diesem Forum). Und nein, mich überzeugt GW2 nicht vom spielerischen, vorallem da mir das Aggro-System ein wenig zu chaotisch ist. Aber das sind wie gesagt spielerische Eigenheiten, die hier nicht Thema waren. Mich hat es überzeugt, dass ein Entwickler sich mit einem alternativen Modell erfolgreich auf dem Markt positioniert hat. Völlig egal ob euch das nun gefällt oder nicht. Und genau das halte ich für wichtig. Mit einem stumpfen P2P-System ist in der MMORPG-Branche im Schatten des Hegemon kein Blumentopf mehr zu gewinnen. Das haben die Jungs von W* offenbar erkannt, oder haben es zumindest angedeutet. Und eine Möglichkeit ein solches "Hybrid-Modell" umzusetzen heißt nunmal B2P. Was Carbine nun draus macht? Nun, das mit dem Hellsehen ist nicht meins, deshalb schaue ich zuerst was bereits da war.
  16.  
    Uncle_Sparrow
    Offline

    Uncle_Sparrow Abgewatschter

    Beiträge:
    148
    Zustimmungen:
    84
    Gilde:
    Verba Magistri
    *Überlegt kurz, hat keine Lust mehr auf ausichtslose Diskussionen und setzt sich lieber zu @Zayre an das Lagerfeuer: "Kumbaya my Lord, Kumbaya..."*
    Eardilix und AmeNeko gefällt dies.
  17.  
    Starbugs
    Offline

    Starbugs Eldanforscher

    Beiträge:
    1.505
    Zustimmungen:
    236
    Gilde:
    Legacy of Matukal
    Erfolgreich bei der Spielerschaft ja, denn GW wurde dankbar angenommen. Wirtschaftlich erfolgreich? Eher mäßig bis gar nicht. Du hast die Zahlen ja gesehen.

    Und wir sind uns doch einig, dass ein Spiel wie Wildstar, dass Eldergame für so große Gruppen bieten will auch eine immens große Spielerschaft brauchen wird, damit das System anständig funktioniert. Und das setzt wiederum wirtschaftlichen Erfolg voraus, denn ohne diesen wird es schwer ein Spiel dieser Größe am Leben zu erhalten. B2P würde behaupten man kann frühestens 6-9 Monate nach Release mit einem neuen Addon und Content rechnen und damit mit neuen schlagenden Einnahmen durch Boxverkäufe. Solange wird sich die Spielerschaft nicht gedulden.





    Du widersprichst dir da.
    Uncle_Sparrow gefällt dies.
  18.  
    Soromi
    Offline

    Soromi WildStarOnline.de Team

    Beiträge:
    1.627
    Zustimmungen:
    245
    Gilde:
    Veliks Traum
    Wo ist denn B2P ein Hybrid? Ein Hybrid ist eine Mischung aus zwei dingen. B2P ist wie F2P und P2P ein einfaches Modell. Freemium ist ein Hybrid, weil zwei verschiedene Modell nebeneinander laufen.

    Und wo habe ich gesagt, das sich GW2 komplett über den Shop finanziert. GW2 HÄLT sich durch den Shop. Ein MMO, das sich finanziert, stemmt aber noch die Ausgaben für die Entwicklung, Support etc. komplett allein. Und wie hier schon einige sagten...das GW2 Entwicklerteam ist nicht gerade das, was ein "Team" ausmacht. Es ist eher eine kleine Eingreiftruppe. Keine 180-200 Mann Carbine-Entwicklerteam (da sind ja nichtmal die CMs/GMs drinne, die NCSoft wohl stellen wird).
    @Uncle_Sparow hat es ja schön aufgezeigt. Kann GW2 das auf Dauer, mit so rapide sinkenden Einnahmen? Konnte GW1 das? Nein.
    Entweder möchte eine Firma, dass sich das ganze finanziell oder Prestigetechnisch lohnt. NCSoft kann immer sagen, das sie spieler glücklich machen mit einem qualitativ hochwertigem Spiel für 50 Euro, was man immer mit seine Freunden spielen kann...dafür macht es abstriche auf Seiten, die W* nicht machen KANN. Schreckliches Instanzdesign, ewige Wartezeiten für Patches, mittelprächtige Server, lala-Support. Das ist schön gut. Finanziell kann GW2 sicher nicht dafür Sorgen, das NCSoft die nötigen Mittel hat, um neue Spiele zu finanzieren. Für sowas ist dann Wildstar zuständig.

    B2P ist so WUNDERSCHÖN für spieler. Ich bezahle einmal soviel, wie für ein neuwertiges Singleplayerspiel und hab dafür dann....100 mal mehr Spielzeit, theoretisch. Aber alles was so super klingt, muss für den Entwickler ja irgendwie komisch rüberkommen, besonders wenn es keinen harten Itemshop gibt.

    P2P Spieler sind keine glückliche Familie, aber genausowenig sind es B2P spiele. Wenn ich in die GW2 Foren schaue, sehe ich die größten Threads über schlechte Dungeons, lächerliche Dropraten, komische Zufallskisten in denen man garnicht bekommen KANN was man will, schlampig gemachte Events und allgemeine Missstimmung. Irgendwie auch nicht gerade das gelbe vom Ei. Im Endeffekt kann man immer meckern. Man muss einfach den "Hauptkunden" im Auge halten. Die sind bei GW2 glücklich. Leute die 1-2 mal die Woche abends 2-3 stunden haben. Hardcorespieler werden da unglücklich, sehr sehr schnell.


    Auch finde ich es schön, das du eine Nicht-Verneinung von mir schon als Ritterschlag siehst. Jedoch möchte ich nochmal darauf hinweisen, das ich hier meine Meinung als Spieler vertrete, nicht als Mod oder sonstwas. Also nurnicht zuviel drauf geben, nen Knicks erwarte ich wirklich nicht ;)
    Uncle_Sparrow gefällt dies.
  19.  
    Uncle_Sparrow
    Offline

    Uncle_Sparrow Abgewatschter

    Beiträge:
    148
    Zustimmungen:
    84
    Gilde:
    Verba Magistri
    Muss ich doch wieder von meinen glücklichen Familien-Lagerfeuer weg, aber nur für eine kleine Ergänzung in Anlehnung an Soromis Kommentar oben:

    Neben Prestige ist GW-B2P wie so allerhand andere lustige und komische Dinge aus Fernost: Eine klassische "Was-zum-Kuckuck-machen-die-Koreaner-da"-Situation...

    *Geht zurück zum Lagerfeuer, ist viel schöner dort :) *
  20.  
    Othias
    Offline

    Othias Datacube-Sammler

    Beiträge:
    233
    Zustimmungen:
    22
    Nein, tu ich nicht. Mit demm Hellsehen habe ich gemeint, dass wir bisher keine Ahnung haben was sich Carbine unter ihren Hybridmodell vorstellt. Aber ich kenne bereits eines (-> GW2). Auch wenn mir Soromi weiß machen will, dass das kein Hybridmodell sei. Selbst verständlich ist es das! Es ist der Kompromiss aus P2P und F2P. Da die Haupteinnahmequelle in den Käufen des Clienten liegt, dabei jedoch auf monatliche Beiträge verzichtet wird:

    P2P:
    - käuflicher Client, käufliche Addons (dafür mehr Content-Erweiterungen über Patches)
    (Ergänzung: Es gibt auch Modelle, die komplett auf käufliche Clients verzichten, z.B Darkfall etc.)
    - Haupteinnahmequelle: Monatsgebüren
    - Optional: Pseudo-Ingame-Shop in denen so zusatzdienste wie Char-Transfer und Namensänderungen käuflich sind. (Modell: Blizzard)

    F2P:
    - freier Client
    - keine festen Monatsgebüren
    - Haupteinnahmequelle: Shop (Mit direkten Spielinhalten, viel Pay2Win und Kosmetik)
    - Ergänzend u. Optional: Eine Art "Pseudo-Abo" mit der zumindest die Spielinhalte komplett spielbar sind + Regelmäßige Einnahmen in der Ingame-Premiumwärung. (Beispiele dazu: D&D-Online, SWTOR, etc.) -> "Freemium"

    B2P:
    - Haupteinnahmequelle: käuflicher Client + später zu erwerbende Addons (kaum Contenterweiterungen über Patches)
    - keine Monatsgebüren
    - Laufende kosten (Server etc.): Ingameshop (Nur Kosmetik + Accountdienste, möglichst kein Pay2Win)


    Das sind die bekannten Grundgerüste. Alles andere sind nur Varianten davon oder Ergänzungen. Wie z.B. Neverwinter (bzw. Perfekt World), die ein recht ausgeklügeltes F2P betreiben über 3 Währungen. Aber das nur so am Rande.

    In welche Richtung Carbine nun geht werden wir bald erfahren. Aber wenn die das mit ihrem Hybrid-Modell ernst nehmen, dann geht es eher in richtung B2P (da der Client wohl in jedem Fall zu Release käuflich zu erwerben sein wird.). Die Gretchenfrage ist also in welcher Form sie die regelmäßigen Kosten decken wollen. Eher über Abos oder über einen Shop. Beides wäre auch denkbar (Modell über Pseudo-Abos). Aber das erscheint mir eher unwarscheinlich.
    Am warscheinlichsten erscheint mir, dass die schon unter Hybridmodell lediglich ein reines P2P verstehen und zusätzlich noch einen Shop haben. Man könnte das auch als Etikettenschwindel bezeichnen.
Ähnliche Threads
  1. Starbugs
    Antworten:
    142
    Aufrufe:
    21.877
Die Seite wird geladen...

Die Seite empfehlen

Gerade wird der Thread von (Nutzern: 0 und Gästen 0) angesehen.