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MMORPG.com: WildStar - What's in an Art-Style Übersetzung

Dieses Thema im Forum "Artikel" wurde erstellt von fullenchilada, 31. Januar 2012.

MMORPG.com: WildStar - What's in an Art-Style Übersetzung

Dieses Thema im Forum "Artikel" wurde erstellt von fullenchilada, 31. Januar 2012.

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    fullenchilada
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    WildStar Kolumne: Was macht einen Kunststil aus?

    Um ein MMO genießen zu können, spielt für viele Leute der Kunststil eines Spieles eine entscheidende Rolle. In der heutigen WildStar Kolumne geben wir Euch einen lehrreichen Vortrag über „Uncanny Valley“ (engl. das unheimliche Tal). Ihr wißt nicht, was das ist? Ihr werdet es wissen, wenn wir mit Euch fertig sind. Lest weiter!

    Von William Murphy am 20 Januar 2012

    Als ich mir den „WildStar Wednesday“ von letzter Woche auf der offiziellen Seite angeschaut habe, habe ich festgestellt, dass der Kunststil einer der vielen Gründe ist, warum ich so an dem Spieltitel interessiert bin. In unseren Foren sehe ich viele Kommentare über viele Spiele, dass der „Kunststil“ nicht für diese Person ist oder jene Person. Zum Beispiel kann ein Freund von mir einfach kein Aion spielen, weil für seinen Geschmack der Kunststil einfach zu asiatisch ist. Das gleiche liest man oft in Kommentaren über TERA's übergroße Waffen und die leicht bekleideten Frauen. Dann gibt es da noch die andere Seite der Medaille, wenn die Leute ein Spiel nicht mögen, weil es versucht, zu real auszuschauen oder auch anders herum weil es zu „comichaft“ ist (SWTOR DEBATTE IRGENDWER?) Wenn ich mir dann WildStar anschaue, eine stilisierte Mischung aus Sci-Fi und Fantasie, sehe ich Spuren von Titan AE und schwelge in Erinnerungen an eines der besten Animated Movies aller Zeiten. Sofort will ich mich in Carbine's Welt verlieren.

    Was ich mag an stilisierten Visuals, so wie sie in WildStar auftauchen, ist, dass es zu meinem Eintauchen beiträgt und mich nicht daran hindert. Lasst es mich erklären: wir sind alle mit dem Uncanny Valley vertraut oder? Falls nicht, kommt hier die Kurzfassung. UV ist im Grund genommen der Punkt, an dem etwas gezeichnetes/animiertes zu sehr versucht, „real“ zu wirken und uns dann am Ende zu Tode erschreckt. Habt ihr alle den Polar Express gesehen? Ungefähr so. Der Film sollte die Zuschauer wegen verlorener Jugend und Nostalgie zu Tränen rühren. Statt dessen aber weinten sie, weil sie Angst hatten vor roboterhaften, gruseligen Sex-Puppen Kindern, die die Weltherrschaft an sich reißen wollten.

    Die Verwendung von stilisierten Visuals in irgendeinem Spiel hat zwei Vorteile: Zum einen kann sich der Künstler kreativ austoben (Menschen, Monster, Orte). Zum anderen werden die Systemanforderungen auf einem vernünftigen Niveau gehalten, was in der PC MMO Welt immer noch eine Notwendigkeit darstellt. Schaut Euch das untere Bild an: das einzige, was an diesem Bild entfernt gruselig ist, sind die Hände der Aurin, welche mich in meiner Maskulinität sehr unsicher machen würden, wenn sie und ich Hand-in-Hand an einem Strand herumtollten. Jetzt mal im Ernst, sie sollte keinen übergroßen Beach Ball in ihrer Hand halten können.

    Diese Woche werde ich diese Kolumne kurz und knackig halten. Was bevorzugt ihr? Seid ihr die Art von Spielern, die dem überstilisierten Look, den man in einem Pixar Film finden könnte, nichts abgewinnen können? Ist es „zu niedlich“? Bevorzugt Ihr die Art und Weise, wie Spiele wie Age of Conan versuchen, ein Mittelmaß zu finden? Oder hofft ihr auf einen Tag, an dem Spiele über das Uncanny Valley hinweg kommen und wir uns Gräuel wie in dem unteren Bild nicht mehr anschauen müssen (zugegeben kein Videospiel, aber trotzdem)?

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