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Und wieder einer... Rift wird F2P

Dieses Thema im Forum "Off-Topic" wurde erstellt von Binz Laken, 15. Mai 2013.

Und wieder einer... Rift wird F2P

Dieses Thema im Forum "Off-Topic" wurde erstellt von Binz Laken, 15. Mai 2013.

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    nuk3meister
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    Sobald ein Spiel von P2P zu F2P wechselt bin ich weg, weil es klar ist, dass es einfach nur um die Kohle geht. Geld ist natürlich toll und nötig, aber F2P muss designed werden, sonst ist es immer schlecht.
    Ich hab im Übrigen noch kein F2P gefunden, das ich gut finde.
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    Thee
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    Aber @nuk3meister: Es geht doch immer irgendwie um die Kohle, oder? Selbst Entwickler von Indiegames müssen (in der Regel) versuchen irgendwie ihre Kosten zu decken. Die Frage ist da - finde ich - welchen Weg geht der Entwickler?

    Ich fand z.B. Allods ganz interessant vor Release und habe die Beta gerne gespielt. Ich kann mich nur noch grob erinnern, aber irgendwann wurden dann Preise im Markt aufgerufen, die für mich völlig inakzeptabel waren. Und da war dann auch mein Interesse völlig weg.

    Gibt sicher bessere Artikel, aber das war irgendwie so.

    Ich werde im Juni auf alle Fälle mal wieder in Rift reinschauen. Ich hatte die Entwicklung damals verfolgt, zu Release einige Zeit gespielt aber dann aus Zeitmangel aufgehört. Eigentlich mag ich es nicht in MMOs einzusteigen, die schon lange laufen. Bin mehr so der "von Anfang an dabei"-Typ. Mal sehen.
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    Craine
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    Bin dabei @Thee.
    Habe es seit der Beta auch nicht mehr gespielt, aber
    so für zwischendurch ...
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    nuk3meister
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    @Thee
    Das sehe ich ganz genauso wie du. Geld ist wie gesagt toll und nötig, mein Problem ist speziell, wenn F2P nach Fehlschlag von P2P in ein Spiel integriert wird. An F2P ist ja ansich auch nichts falsch (wenn es nicht von gierigen, alten Männern designed wird), aber ein Spiel sollte schon mit dem Gedanken entstehen, welches Business Modell man nutzen will. Oft wird es hinterher total plump integriert und hat nichts mehr damit zu tun ein Spiel vor dem Untergang zu retten, sondern Geld zu machen.

    Ich glaube nicht, dass die Umstellung von F2P die letzte wiederbelebende Maßnahme für ein MMO darstellt, sondern es anhand eines Trends bestimmt wird ODER ein F2P Experte vorrechnet, was man denn mit F2P verdienen könnte.
    Komplett fiktives Beispiel:

    1) 1 Millionen bis 3 Millionen aktive Abonnenten: Wir machen Gewinn mit P2P
    2) 500.000 bis 999.999 aktive Abonnenten: Wir machen Gewinn mit P2P, aber könnten mit F2P mehr Geld verdienen und mehr Spieler anziehen.
    3) 200.000 bis 499.999 aktive Abonnenten: Ohne F2P machen wir keinen Gewinn und die Spielerzahl stagniert/sinkt.

    Auch fiktiv:
    Jetzt sagen wir mal das SWTOR hat 2.5 Millionen Einheiten verkauft und die haben auch alle ein Abo gehabt. Ein Jahr später war das dann runter auf 1.5 Millionen und langsam sinkend. Bis es auf unter 1 Millionen gefallen wäre, wäre noch ein weiteres Jahr ohne jegliche Innovation, Add-on, Marketing, etc. Anstelle also das Spiel zu verbessern, sodass es wieder attraktiv wird für die Masse, stellen sie lieber vorher auf das profitable F2P System um, um mehr Geld zu machen.

    Was ich also mit diesem langen und langweiligen Beispiel sagen will ist, dass ich denke, Spiele werden oft verfrüht zum Wohle der Investoren/Shareholder auf F2P umgestellt, weil es nicht gelingt genügend Kunden für ein Abo zu gewinnen. Es scheint mir also "der einfache Weg" zu sein. "Wir wissen, unser Spiel hat ein gewisses Grundattraktion, aber es gelingt uns nicht diese Attraktion für Abonnenten lange zu halten/ Anpassungen zu machen, für F2P ist es aber ausreichend."

    Für mich hat es aber auch damit zu tun, wann ich in ein Spiel einsteige. Wenn ich erst dazu komme wenn es bereits auf F2P umgestellt wurde, würde es mir wahrscheinlich weniger ausmachen, als wenn ich nicht eingestiegen wäre, wenn es P2P war - also "normal", wie vom Schöpfer gedacht. Ich hatte ein SWTOR Abo als der Umstieg auf F2P angekündigt wurde und prompt gecancelled als die News kam. Ich will mich während ich spiele nicht damit auseinandersetzen, ob ich Premiumkunde sein möchte, oder einen Lootdrop nicht bekomme, weil ich nicht zahle. So etwas törnt mich direkt ab und ich fühle mich gelockt, was bei mir das genaue Gegenteil des gewünschten Effekts erreicht. Wie gesagt, F2P wird oft plump umgesetzt.

    Auch wenn es nicht ein MMO ist, ein tolles Beispiel wie man F2P monetisiert ist DotA 2 von Valve. Die geben sich große Mühe, mit den virtuellen Gegenständen die wirklich keinerlei Eingriff aufs Spiel haben. Einfach mal dieses Teil ansehen: http://www.dota2.com/store/itemdetails/15162?appid=570
    Das ist also quasi ein virtuelles Begleitbuch für einen großen DotA 2 esport Event, welches mit einem virtuellen Kurier kommt. Schaut man sich in DotA 2 die Matches des Events an, registriert das Buch dies und der Kurier wächst (Pokemon style) mit der Zahl der verfolgten Matches. Irre!

    Generell gefällt mir der Gedanke den Valve mit der Monetisierung von DotA 2 verfolgt. Alleine liefert DotA 2 ein komplettes Erlebnis ab, mit hohem Produktionswert. Durch den Steam Workshop können Spieler selbst Gegenstände herstellen, an andere Spieler verkaufen und das Produkt verbessern und ausbauen und Valve verdient an jedem Verkauf mit. Nun denkt man sich mal, WildStar wäre F2P und der Architekt könnte seine Möbel für Bares verkaufen und Carbine würde rein durch kosmetische Items Geld verdienen. Ich würde das spielen und Junge, Junge, würde mein Charakter geil aussehen.

    Im Übrigen habe ich nach 16 Jahren MMO spielen vor zwei Wochen mein erste Mikrotransaktion in einem MMO gemacht. Ich hab mir Outfits in Defiance auf der Xbox gekauft. Meilenstein für mich.

    Wer das alles gelesen hat, der hat sich mindestens einen DotA 2 Invite von mir verdient.
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    Ein Spiel wie Dota, Lol oder ähnliches mit einem MMO zu vergleichen, wo ungemein mehr Arbeit dahintersteckt...ist falsch. Wenn man sich nurmal überlegt, wielange LoL gebraucht hat, um neue Maps rauszubringen...wenn ich solange auf neue Dungeons warten müsste, nein danke.

    Ein ordentliches MMO wie Wildstar würde auch viele Leute verschrecken, wenn Dinge wie Housing in Microtransactions versumpfen würden. Es gäbe nichts schlimmeres, als zu sagen: hey, cooler Stuhl...50 Cent. Hey diese Couch...1 Euro. Ekelig!
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    @Soromi
    Raff ich irgendwie nicht dein Kommentar. Es ist doch ein Beispiel wie WildStar F2P sein könnte, nicht wie es gewünscht ist.

    Auch hab ich Dota nicht mit einem MMO verglichen (es sogar noch geschrieben), sondern nur die Monetisierungsmethode gelobt.

    Und ganz klar war mein Punkt das nichts versumpft! In Dota ist das alles sehr elegant. Du hast - wie gesagt - ein 100% fertiges und gutes Produkt und wer will, kann sich rein kosmetische Items kaufen, ohne das es je aufgedrängt wird. Das ist wirklich das einzige Spiel, welches mir bekannt ist, dass trotz F2P so vorgeht.
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    League of Legends, älter als Dota2.

    Wildstar würde mit einem solchen F2P Modell, wie Dota2 es hat, in meinen Augen einfach nicht funktioniern. Zum einen wäre es ungeheuer nervig, zum anderen finanziert sich mit rein optischen Gimmiks nicht die geplante 8-Wochen-Patch-Strategie von Carbine.
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    Sorry, ich versteh dich nicht :) Ja, LoL ist älter als Dota 2.

    Sagen wir mal WildStar würde F2P werden, du fändest also XP Booster, Quest Packs, kostenpflichtige Raids und Instanzen, etc. - eben alles was man so im üblichen F2P findet - besser, als rein kosmetische Items die man noch nicht einmal benötigt um das Spiel im vollen Umfang zu genießen und die man nicht aufgedrängt bekommt?
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    Ich bekomme Items aufgedrängt, wenn ich diese benötige, um das Housing, ein ESSENTIELLES Feature von W* im vollen Umfang nutzen zu können.

    Ich finde P2P besser. Rundum.
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    Ich glaube du hast das Thema verfehlt. Mein Beispiel war sollte lediglich veranschauen, wie man F2P elegant machen kann.

    Das Beispiel war du kriegst ein komplettes 100% fertiges Spiel, dass von den Entwicklern ständig weiterentwickelt wird. Du hast für dein Haus alles was du brauchst. Nun können aber Spieler ihre eigene Couch herstellen und im AH verkaufen.
    Und genauso ist es bei Dota 2 mit den kosmetischen. Das wird nie aufgedrängt.

    Und natürlich ist mir P2P lieber, alles was ich sagte ist, dass DotA 2 nicht die Seelen von Valve Mitarbeitern verkauft um sich zu finanzieren, wie manche F2Ps.
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    Soromi
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    Natürlich gibt es da auch noch andere Beispiele. STO, LOTRO etc. hatten alle ein recht humanes System. Aber solche systeme wie in Dota kannst du auch nur dann machen, wenn du als Entwickler nichtmehr viel machen musst, um das Spiel am laufen zu halten.
    Daher ist so ein Humanes System auch immer sehr sehr schwer auf ein MMO umzumünzen. Zumindest kenne ich kein wirklich Humanes MMO-F2P-Modell, wo man nicht gezwungenermaßen grinden, grinden, grinden muss.
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    Wie gesagt, ich wollte anhand von Dota 2 nur veranschaulichen, dass es auch anders geht. Ich weiß auch nicht ob ein F2P MMO davon leben kann (B2P denke ich aber schon), allerdings wollte ich auch keine 1:1 Umsetzung anregen, sondern nur die Grundidee gutheißen.

    Im Übrigen finde ich LOTRO hat das hat schlimmste F2P System aller Zeiten. Da gibt es glaube ich alles was ich aufgezählt und was mich von F2P MMOs abhält, aber vorallem weil es plump ist. Was man alles kaufen müsste um 100% LOTRO zu erleben geht auf keine Kuhhaut.

    Fazit ist wohl, dass die Geschmäcker wenn P2P zu F2P wird, verschieden sind.
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    LOTRO hatte aber zu der Zeit, in der ich mal wieder reinschaute, immer die Möglichkeit, alle Questpakete etc. auch durch Grindarbeit zu bekommen. THEORETISCH musstest du aber nichts bezahlen.

    B2P stehe ich auch sehr kritisch gegenüber. GW2 zeigt für mich, das es kein Erfolgskonzept ist.
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    nuk3meister
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    Ich kann es halt nicht leiden, wenn in die Spielmechanik-, mit zum Beispiel mit Damage und XP Boostern eingegriffen wird.
    Auch will ich Spieleinhalte in einem Paket und nicht einzelne Raids, Instanzen, etc. Sowas finde ich super nervig, ist aber Geschmackssache. Ich bin einer alter Mann :p Einfachheit ist für mich ein ganz großes Stichwort beim Zocken.

    B2P könnte meiner Meinung nach mit dem DotA 2 Prinzip funktionieren. Was sie mit GW2 und den High Level Ausrüstungen gemacht haben, ist aber das Gegenteil. So habe ich mit Stufe 80 erkannt das ich die nie zu sehen bekomme und aufgehört.
  15.  
    Soromi
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    B2P funktioniert einfach nicht, wenn man auch wirklich ordentlich was nachschieben will.
    Und das schafft GW2 einfach nicht.
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    nuk3meister
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    B2P ist halt eine F2P Mogelpackung irgendwie. Man kriegt ein Grundspiel und dennoch einen Itemshop. Scheint zwischen den Stühlen, ist mir aber lieber als full F2P.
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    Silram
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    Das neue System.

    Mit Umstellung des MMORPGs Rift auf das Free2Play-Modell am 12. Juni wird auch das REX-System eingeführt.

    Das Rift Exchange-System, kurz REX, ist ein Experiment. Dabei handelt es sich um eine Ingame-Währung, mit der man alle Gegenstände des Ingame-Shops kaufen kann, ohne Geld dafür auszugeben.
    Um REX zu erlangen, muss man aber einmal echtes Geld ausgegeben haben, um zu verifizieren, dass man eine echte Person ist und keine Goldfarmer, Spammer oder Hacker. Indem ihr dann im Spiel Platin sammelt, könnt ihr dieses im Auktionshaus in REX umwandeln. Das REX könnt ihr wiederum in Credits tauschen und damit dann im Shop regulär einkaufen. Dadurch soll auch eine eigene Ingame-Ökonomie entstehen, denn die Spieler selbst werden den Wert von Platin durch Handel bestimmen.
    REX werdet ihr auch an andere Spieler verkaufen und damit handeln können. Dabei bestimmt ihr den Preis, den ihr für das REX haben wollt. Zudem könnt ihr Loyalitätspunkte erhalten, wenn ihr Credits ausgebt und REX verbraucht. Diese Loyalitätpunkte sammelt ihr an und erhaltet dafür in bestimmten Stufen interessante Items. Es ist allerdings nicht möglich, Credits zurück in REX zu tauschen!
    Ein weiteres neues System ist die Möglichkeit, anderen Spielern ein Geschenk zu machen. Im Store findet ihr ein neues Icon neben den Gegenständen. Dies zeigt euch an, dass dieses Item an einen anderen Spieler als Geschenk geschickt werden kann - inklusiver einer Nachricht, wenn ihr das möchtet.
    Zudem wird in Kürze Version 2.3 "Das Empyreum schlägt zurück" für das MMORPG Rift starten. Das Update führt die neue Zone Dendrome ein, die sich hinter der Barriere in Ashora befindet. Weitere Informationen zu diesem Update will Trion Worlds bald veröffentlichen.
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    Hier noch der Brief des Produzenten dazu.

    Na, das klingt schon nach einem ganz interessanten System. Mal die Umsetzung abwarten und wie es dann angenommen wird.

    Wenn ich einem Entwickler zutraue die "Umwandlung" von p2p zu f2p gut über die Bühne zu bringen, dann auf alle Fälle Trion. Mehr Symphatiepunkte hat wohl bisher kein Entwickler bei mir angesammelt.
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    cymatt
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    Thee
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    Sicher keine dumme Idee, da man mit den vollwertigen Titeln ja auch im F2P noch Vorteile haben wird.

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