Lore

2. August 2013
Lore
  • Der Krieg der Händler

    Vor tausend Jahren kam es zu einem interstellaren Konflikt zwischen reisenden Handelsleuten. (mehr Informationen bisher nicht vorhanden)

    Widerstand des Steines

    Die Granok, auch als Steinmenschen bekannt, lebten vor einigen hundert Jahren als isolierte, primitive Stämme auf dem Planeten Gnox. Sie folgten einer einfachen stoischen Philosphie, auch als Lehre des Steines bekannt. Diese besagte, dass ich alles um die Granok herum verändern könnte, sie selber waren jedoch unveränderlich und gleichbleibend wie der Stein, aus dem ihre Körper gehauen wurden.

    Ihr relativ einfaches Leben wurde im Kern erschüttert, als eines Tages das Dominion auf ihrem Planeten landete. Das Imperium sah in ihnen Größe und Stärke und entsante mechanische Botschafter, mit der Aufgabe, diese zu assimilieren. Als diese ihnen Geschenke in Form von Wissen und Technologie anboten und die Granok im Gegenzug vor dem Kaiser des Dominions niederknien sollten, legten die Granok den mechanischen Wesen nahe, ihren Planeten zu verlassen. Doch konnten die Steinmenschen nicht damit rechnen, dass ihnen die Botschafter auch Folge leisten würde. Daraufhin schlugen die Granok auf sie ein und zurück blieb nur noch ein rauchender Haufen Abfall.

    Der Krieg von Gnox

    Das Imperium fiel auf Gnox ein und erhoffte sich einen schnellen Sieg gegen die Steinmenschen. Diese waren aber unerwartet zäh und unnachgiebig auf dem Schlachtfeld. Der Krieg zog sich über Monate hin und beide Seiten erlitten schwere Verluste – aber bald schon waren die besseren Technologien und Waffen des Dominions der mächtigen, aber dennoch primitiven Ausrüstung der Granok Krieger überlegen. Unbeeindruckt akzeptierten die Stammesfürsten ihren bevorstehenden Tod und waren stolz, dass sie den Lehren des Steines bis zum bitteren Ende gefolgt waren.

    Das Blatt wendet sich

    Die Meinung der Stammesfürsten teilten aber nicht alle Granok. Einer von ihnen, ein junger Kriegsherr namens Durek, lehnte es ab, die Niederlage und den Tod zu akzeptieren. In einigen gewagten Raubzügen führte Durek Kriegsparteien in Dominion Lager, stahl Waffen, Rüstung und andere mächtige Militär-Technologien. Der wachsenden Anzahl der Rebellen gelang es innerhalb ein paar Wochen das Blatt für sich zu wenden und das Dominion mußte schlimme Verluste einstecken, da die Rebellen die konfiszierten Waffen dazu nutzen konnten, einige entscheidende Schlachten für sich zu gewinnen. Geschlagen und mit Blut verschmiert wurden die Legionen dann letztendlich von Gnox zurück auf den Planeten Cassus vertrieben.

    Von Macht und Rebellion

    Doch nicht alle Völker der Galaxie konnten dem Dominion die Stirn bieten. Das Imperium erstreckte sich über mehrere Planeten und es war notwendig, die stetig wachsende Bevölkerung zu kontrollieren. Aufgrund erlassener cassianscher Gesetze, die beim Volk auf Widerstand stießen, kam es zu Razzien und Ausschreitungen, welche das oberste Militär des Dominions mit Waffengewalt niederschlagen wollte. Doch dieser Einsatz gegen das eigene Volk brachte Admiral Serrick Brightland auf die Barrikaden und führte zur berühmten Rebellion, bekannt als Die Brightland Rebellion.

    Auch wenn die Rebellen durch das Ablenkungsmanöver Brightland's fliehen konnten, so waren sie doch als Verbannte in der Galaxie unterwegs und suchten vergeblich nach einem Ort, wo sie von vorne anfangen könnten und vor den Klauen des Dominions in Sicherheit wären. Um dem Admiral, der sich seitdem im Winterschlaf befand, ein Denkmal zu setzen, benannte man das Flaggschiff um in Hasardeur und verwandelte es in eine Arche, die für viele Rebellen ein neues Zuhause darstellen sollte.

    Tränen einer Königin

    Während die Rebellen die Galaxie durchstreiften, stießen sie eines Tages auf einen Waldplaneten. Arboria war die Blüte der Galaxie, gesäumt mit grünen Bäumen, deren Stämme scheinbar bis in den Himmel reichten. Schnell schlossen die Bewohner des Planeten, die Aurin, Freundschaft mit den Vertriebenen und tauschten Werkzeuge und Nahrungsmittel aus. Leider erfuhr das Dominion von Arboria und erklärte umgehend die uneingeschränkte Herrschaft über diesen Waldplaneten. Königin Myala Everstar und ihre Untertanen hielten der militärischen Streitmacht des Dominions und der entsandten Schnitter nicht stand. In ihrer Not entsandte sie ein Notsignal und bat ihre Rebellenfreunde um Hilfe. Diese entsandten ein paar Schiffe und zusammen mit den Granok, einem Volk von Steinmenschen, versuchten sie die Armee des Dominions abzulenken, während einige Aurin von der Oberfläche des Planeten evakuiert wurden. Doch leider konnten nicht alle Aurin gerettet worden und obwohl es der Königin das Herz brach, einen Teil ihrer Kinder zurückzulassen, so schwörte sie doch, eines Tages zurückzukommen und den Planeten wieder zurückzuerobern.

    Die Suche nach einem neuen Zuhause

    Nach der wagemutigen Mission zur Rettung von Königin Myala und dem Großteil der Aurin von Arboria, befand sich die Flotte der Vertriebenen in einer äußerst misslichen Situation. Das altersschwache Flaggschiff, die Hasardeur, war schwer getroffen worden vom Militär des Dominions, aber auch um die anderen Schiffe der Flotte war es nicht gut bestellt. An Bord ging es der Besatzung nicht viel besser. Aufgrund der immer weiter anwachsenden Anzahl an Flüchtlingen, gingen die Vorräte langsam zu neige und allmählich machte sich Verzweiflung breit. Ingenieure versuchten notdürftig, die Schiffe zu reparieren. Überall herrschte eine gedämpfte Stille, da jeder befürchtete, durch seine Stimme die Sucher-Patrouillen des Dominions, welche verdreifacht wurden, auf sich aufmerksam machen zu können.

    Ein Licht am Horizont

    Dorian Walker war seit Jahren damit besessen gewesen, den legendären Planeten Nexus ausfindig zu machen. Kurz vor der Rettungsmission der Aurin auf Arboria verließ er die Flotte, um sich ganz der Suche nach dem Planeten zu widmen. Nach wochenlanger ergebnisloser Suche und als die Lebenserhaltungssysteme seines Schiffes bereits begannen, den Geist aufzugeben, erreichte Walker schließlich Nexus. Gleich nach der Landung übermittelte er den Verbannten die freudige Nachricht, dass er endlich eine neue Heimat für sie gefunden hatte.

    Die Neuigkeiten der Entdeckung verbreiteten sich wie ein Lauffeuer auf den Schiffen der Flotte. Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung wichen der freudigen Erwartung dessen, was die Zukunft zu bringen versprach. Die Verbannten stießen auf die Neuigkeiten an und vergaßen schon bald ihre Sorgen. Es schien, als sei die Rettung gewiss.

    Das Abkommen der Verbannten

    Nachdem sich die Entdeckung des legendären Planeten verbreite wie ein Lauffeuer, trafen sich die Anführer aller Völker der Flotte an Bord der Hasardeur. Nun galt es die weiteren Schritte zu besprechen. Gewalt, Zerstörung, Tod und die Flucht vor dem Dominion...ihre Schicksale waren miteinander verbunden und Nexus schien ihre einzige Chance auf einen Neustart, ein Leben nach all dem Leid, all den Verlusten, all den geliebten Angehörigen, die sie verloren hatten oder zurücklassen mussten. Nexus war ein Planet voller Geheimnisse und die Verbannten sahen sich mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert. Alle wussten, dass sie nur als geschlossene Gemeinschaft eine Chance auf eine Zukunft hatten.

    Ein Abkommen musste geschlossen werden und so setzten sich die Anführer tagelang zusammen und besprachen Themen wie Handelsrecht, Rechtsvollstreckung, Militärdienst etc. Die geschlossene Übereinkunft ging als das Verbannten-Abkommen in die Geschichte ein. Durch die Unterzeichnung des Vertrages verpflichteten sich die Parteien nicht nur dazu, eine freie Gesellschaft auf Nexus zu schaffen, sondern auch sich gemeinsan allen Bedrohungen zu stellen.

    Die Reise nach Hause

    Die Tinte auf dem Pergament war noch feucht, als die Anführer den Ingenieuren befahlen, die Reparaturarbeiten an der Flotte abzuschließen und diese für den Hypersprung startklar zu machen. Alle nicht zwingend notwendigen Besatzungsmitglieder wurden in Kryo-Kapseln eingeschlossen. Als der Hyperantrieb der Hasardeur rumpelnd zum Leben erwachte, schlossen die erschöpften, aber mit Hoffnung erfüllten Verbannten die Augen und drifteten stumm in die warme Umarmung des Kryo-Schlafs, um von dem neuen Leben zu träumen, das sie auf Nexus erwartete.

    Loftit-Fieber

    Dieser Kristall galt einst als Ärgernis. Doch mittlerweile strömen die Leute aus allen Winkeln der Galaxie nach Algoroc, um ihre Ansprüche an Loftit geltend zu machen und reich zu werden. Für verwegene galaktische Schürfer ist Bebengrat der Hotspot schlecht hin geworden. Aufgrund seiner Lage jenseits des Grenzlandes war das Lager, das von rauen Schürfern und ihren Familien bewohnt wird, schon immer ein gefährlicher Ort. Doch Marodeure des Totensterns, mordlüstige Weltallpiraten, fielen in der Gegend ein, stahlen Gold, nahmen Sklaven und töteten jeden, der sich ihnen in den Weg stellte. Die Bewohner waren sich der Gefahren ihres Gewerbes aber bewusst und stellen sich seit jeher den Piraten entgegen.

    Weiter östlich des Grenzlandes befindet sich die Stadt Galgenhausen. Der Anstieg in der Nachfrage nach Loftit hat diesen einst verschlafenen Ort zu einem Zentrum für Glücksritter gemacht. Seine staubigen Straßen wimmeln von hoffnungsfrohen Schürfern, farbenprächtigen Hausierern und gerissenen Händlern, die auf schnelles Geld aus sind. Das Dunkelspornkartell, eine intergalaktische Verbrecherorganisation, wurde von dem Boom und der Glückssträhne Galgenhausens angezogen und versuchte, heimische Kaufleute zu erspressen und Loftit-Schürfer von ihren Claims zu vertreiben.

    Nach der brutalen und öffentlichen Ermordung des Friedenswächters der Stadt durch Schläger des Kartells baten die Bewohner den berüchtigten Richter Kain, sich der Angelegenheit anzunehmen. Kain, der für seinen eisernen Willen und seinen schnellen Abzugsfinger bekannt ist, ist vor Kurzem in Galgenhausen eingetroffen, um Justizias Hammer zu schwingen und dem Kartell den Garaus zu machen.